Nur Trockenfutter?

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Nur Trockenfutter?

Beitragvon Dagmar » Di 19. Sep 2017, 19:17

Hallo zusammen,
wie macht ihr das mit dem Futter? Gebt ihr nur Trockenfutter ohne alles? Mein Freund möchte unserem Hund das ausschließlich geben, ich denke aber, dass Nassfutter und/oder selbst gekocht besser ist. Hund verträgt beides.
Gibt es Langzeiterfahrungen mit nur trockenfutter füttern?
Danke und viele Grüße
Dagmar
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon Kleine Sonne » Di 19. Sep 2017, 19:33

Wir füttern unsere 5 Terrier, die im Winter stark gefordert sind auf den Jagden, ausschließlich mit Trockenfutter, wir kippen lediglich ab und zu kleine Essensreste von uns drüber für den Geschmack, und unsere älteste Hündin ist mittlerweile 13 und völlig gesund. Über Jahre bekamen sie sogar "nur" das Aldifutter.
Wieso sollte Trockenfutter schlechter sein als anderes?

LG, Julia
Ein Zentimeter Hund ist mir lieber als ein Kilometer Stammbaum.
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon puppalotta » Di 19. Sep 2017, 19:48

Meine Hunde habe ueber ihr Leben hinweg immer mal alles durcheinander bekommen.
Davon auch lange Perioden nur Trockenfutter, so auch jetzt. Ich finde schon, dass es meiner Huendin an ihren schlechten Tagen besser bekommt als wenn ich beim Kochen irgendwas zusammenwuerfel.
Ich selber faende es voll langweilig, ein Leben lang nur Trockenfutter essen zu muessen und baue deshalb immer mal was Gekochtes ein. Meine Hunde haben aber noch nie gemaekelt, egal wie wenig Abwechslung kam.



Achso: Wenn ich sage "nur Trockenfutter" schliesst das meine Essensreste oder mal ne Karotte zwischendurch nicht aus.
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon dissens » Di 19. Sep 2017, 19:49

Hier wird auch standardmäßig Trofu gefüttert. Nur selten gibt es mal Essensreste oder frisches Geflügel.
Und nein, ich denke nicht, dass meine Hunde irgendwie unzureichend gefüttert werden.
LG
Tina


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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon wurzel » Di 19. Sep 2017, 20:56

Kleine Sonne hat geschrieben:Wieso sollte Trockenfutter schlechter sein als anderes?


Ich seh den Unterschied nicht zwischen trocken und naß, sondern zwischen selbstgemacht und industriell.

Da ich kein Dogmatiker bin (zu faul dazu), mach ich immer schon einen Kompromiß: wo's zu umständlich wär, selbst zusammenzuschustern, gibt es ein gutes Trofu, wenn ich Zeit und Material hab, frisch bzw. selbstgetrocknet. Etwa halbe/halbe, idealerweise einmal am Tag trocken und einmal frisch. Damit kann ich sicher sein, daß der Hund nicht völlig fehlernährt wird (was bei selbermachen durchaus passieren kann), aber andererseits kommt er in den Genuß von Vitaminen, sonstigen Stoffen und dem Geschmackserlebnis, das eben nur frisches Futter bieten kann.
lg von wurzel, dem Krabbeltier, der Pflümelei und ihrer Durchlaucht prenses Yagmur :Heiligenschein1
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon Feuerbohne » Mi 20. Sep 2017, 06:25

Ich gebe alles gemischt, gerade wie es passt. Bei nur Trockenfutter hat der Hund vermutlich alles, was Hund so braucht, wenn man nicht gerade das schlechteste nimmt. Aber ich empfinde es als zu langweilig und traue irgendwie auch der Industrie null, wenn sie die Möglichkeit haben, alles in so praktische Brocken zu packen die man nicht mehr identifizieren kann :fusselgrins . Also die Vitamine und Mineralien werden schon so hinkommen, was sonst noch so in den Brocken ist, das weiß nur der Lebensmittelchemiker :fusselgrins .
Ich füttere also Frischfleisch, Knochen, extra gekochtes, Reste von uns, Dosen und auch Trockenfutter, meist in Milch schwimmend, weil er es so mag :err: .
Liebe Grüße,
von Nicola & Dino

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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon Eminenz&Zigge » Mi 20. Sep 2017, 07:15

Mittags gibt es Trockenfutter mit Quark.
Abends Hundewurst, die in etwa Barf entsprechen soll dazu Gemüse.
Reste von mir kommen wenn sie übrigbleiben und der Hund sie verträgt auch ins Napf.
Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein - bis zum letzten Schlag seines Herzens. Du schuldest ihm, Dich dieser Hingabe würdig zu erweisen.

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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon flohalsband » Mi 20. Sep 2017, 13:13

Generell kann man wie so vieles nicht das eine pauschalisieren und das andere runter degradieren.
Ein "schlechtes" Nassfutter kann für mehr Probleme sorgen als ein "gutes" Trockenfutter.

Wir füttern trocken, alle 1-2 Wochen mal nass und wenn mal Reis oder Nudeln übrig sind, wir damit verfeinert.
Dazu mal ein interessanter Beitrag zur ABAM-Methode:
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20117

Eine gesunde Basis sollte da sein, Ausreißer gönnt sich doch jeder mal (mehr, mal weniger...).
Grüße von Flo und Trixie
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon manfred » Mi 20. Sep 2017, 13:50

immer vorausgesetzt es gibt keine allergien/unverträglichkeiten, denke ich man sollte einfach das füttern was seinen möglichkeiten(aufwand/budget) am ehesten entspricht.
wir füttern meist roh, einfach deshalb weil wir recht günstig an fleisch&fisch ran kommen.
gehen die vorräte mal zur neige gibt´s trockenfutter.
essensreste gibt´s zudem fast täglich.
...weniger stress...mehr hund...
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Re: Nur Trockenfutter?

Beitragvon Arlena » Mi 20. Sep 2017, 13:53

Nun ja, bei ABAM-Methode würde hier wahrscheinlich nur eine Maus überleben -oder irgendwelche Würmchen,weil 1) so gut wie nichts übrig bleibt,nur Kartoffel-bzw.Möhrenschalen o.ä. und 2)nicht-vegetarisch wären nur 2 Eierschalen pro Woche.
Im Übrigen betreibe ich keinen Glaubenskrieg ums Futter,sondern entscheide von Hund zu Hund,was sinnvoll ist. Arlen wurde ab ca.14 Monate bis zum Lebensende bekocht.Lennon bekommt bis auf Weiteres nur Trockenfutter.
LG Anna
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