Muss es immer teures Futter sein?

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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Prinzessin » Mi 30. Aug 2017, 18:52

Es hat rein gar nichts mit Marketing zu tun, wie schon erwähnt.
Im übrigen gehen wir regelmäßig unserer Arbeit nach....
Und ich richte mich nicht danach, was andere haben oder bekommen, sondern danach, was ich für das Beste halte. Man kann das Ganze auch noch mit Edenfood toppen, aber da ist bei mir die Grenze erreicht.
Prinzessin
 

Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon dissens » Mi 30. Aug 2017, 19:10

Nur, falls es außer Sicht geraten sollte. Das hier war die Fragestellung:

Prinzessin hat geschrieben:Hallo,

wollte mal hören, wie Ihr das mit dem Futter handhabt.
Meine Hündin (ca 10-12 Jahre alt, kommt aus Spanien) bekommt als Dosenfutter Pfotenliebe und als Trockenfutter Terra Canis. Ich habe alleine an Futterkosten monatlich erwa 120€. Ich finde das für einen 15 kg Hund ganz schön viel. Preiswerteres Futter mag ich aber nicht geben wg der ganzen synthetischen Zusatzstoffe.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit weniger teuren Futtermitteln gemacht?
LG Saskia


Saskia, wenn du hören willst, dass das alles so sein muss, wie bei dir, dann solltest du dich ggf. an die Hersteller der von dir genutzten Futtermittel wenden.

Ich füttere zwei IRS, zusammen 45 kg, für irgendwas um 65 € pro Monat. Grob geschätzt. Sie kriegen abwechselnd Lidl Gourmet und Rinti Max-i-mum. Beides fressen und vertragen sie. Was für viele andere, auch deutlich teurere Trofus nicht zutraf.
LG
Tina


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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Julia1980 » Mi 30. Aug 2017, 19:50

Für Paula koche ich, für das Kleinteil (21 Wochen) noch nicht.

Als das Kleinteil vom Züchter kam bekam sie Royal Canin bis der Beutel leer war, dann Bosch, da mir hier, wie auch beim Royal Canin, der output viel zu viel war, folgte Naturbusche, die Ausdünstungen waren so abartig, dass Paula würgereiz bekam. Aktuell bekommt sie select gold, finde ich nicht optimal, ist aber das erste Futter bei dem der Output passt.

Meine Erfahrung: Es kommt sehr auf den Hund an, welches Futter wie passt, es kann Aldi/lidl sein, es kann aber auch sehr hochpreisiges sein.
LG
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon puppalotta » Mi 30. Aug 2017, 20:33

Tja, das kommt halt auf die Ansprüche an, die man an ein Futter hat. Wenn du Wert auf Bio und spezielle Zutaten legst, dann wird es natürlich teurer.

Wir bezahlen mit einem Trockenfutter, hinter dem ich gut stehe und alle drei gut vertragen ca. 60 Euro für drei Hunde (2x 20kg, 1x 30kg).

Wir haben vorher selbst gekocht, nicht in Bio- aber in Lebensmittelqualität. D.h. ein frisch vom Jäger geschlossenes Reh plus Hülsenfrüchte, Haferflocken/ Reis/ Kartoffeln und Gemüse. Das Reh war dabei das Teuerste, der Rest war sehr günstig.
Wir sind am Ende vllt. bei 150 Euro für alle drei gelandet, allerdings fütter ich auch kein Kilo Fleisch am Tag.

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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon BeagleMary » Mi 30. Aug 2017, 21:02

Prinzessin hat geschrieben:Habe früher meinen Hund gebarft, auch bekocht. Habe aber immer Angst, die Nährstoffe könnten nicht stimmig sein.

Hat denn aber ein Trockenfutter, was für jeden Hund passig sein soll, alles drin was dein Hund braucht? Und kann ich das selber überprüfen?
Bei barf oder kochen weiß ich wenigstens was ich in den napf werfe und ich komme deutlich günstiger davon als mit terra canis.
LG Ela
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon mupp » Mi 30. Aug 2017, 21:21

Hm, seit über 40.000 Jahren ist der Hund unser Kulturfolger und Begleiter.

Bis vor 50 Jahren wurde er mit unseren Essensresten ernährt und die Spezies hat damit erfolgreich überlebt. Dann kam das Zeitalter des industriell hergestellten Hundefutters, und plötzlich geht nix mehr.

Solange ich keinen Welpen, Allergiker oder kranken Hund hab, und meinen gesunden Menschenverstand benutze, kann eigentlich nur wenig schief gehen.
MAn kann aus allem eine Wissenschaft machen ... muss man aber nicht.

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/de ... 3&ID=19301
Grüßle, Monika

- nun weiß ich auch was Spinone heißt,
das ist italienisch und bedeutet Islandpony -

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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Kleine Sonne » Mi 30. Aug 2017, 22:43

mupp hat geschrieben:Hm, seit über 40.000 Jahren ist der Hund unser Kulturfolger und Begleiter.

Bis vor 50 Jahren wurde er mit unseren Essensresten ernährt und die Spezies hat damit erfolgreich überlebt. Dann kam das Zeitalter des industriell hergestellten Hundefutters, und plötzlich geht nix mehr.

Wenn man sich einbildet, man müsse bio und was nicht alles füttern, muss man das wohl bezahlen. Unsere Hunde bekamen lange Zeit das Aldi-Trofu, und nur wegen der höheren Energiebedarfs bei der Jagd haben wir auf Happy Dog umgestellt. Das einzige kaltgepresste Futter, was ich je probiert habe, haben sie schlecht vertragen. Im Sinne des obigen Zitats: Hunde fressen seit jeher die Abfälle des Menschen. Wenn du keine Zusatzstoffe willst, gib ihnen halt deine Reste, ich nehme an, du ernährst dich selbst ebenso dogmatisch. Denn wenn ich das lese von wegen keine Impfung und Entwurmung, geht das wohl eher in Richtung Dogma als in Richtung vernünftige Ernährung.

LG, Julia
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Brimborium » Mi 30. Aug 2017, 23:02

Prinzessin hat geschrieben:Marengo, was mir auch sehr gut gefällt.

LG Saskia

Vor ca 10 Jahren,OK.
Lies dir jetzt mal die Deklaration durch.
Raufen und Kläffen ist kein Zeichen von Schneid.
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Prinzessin » Do 31. Aug 2017, 06:01

Was hat Ernährung mit Impfung zu tun?
Ja, auch wir (mein Mann und unsere 5 Kinder) ernähren uns zum größten Teil gesund, wenn das in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist.
Ihr füttert zum großen Teil nur trocken. Das gibt es bei mir nicht sondern nur vielleicht 50g zum Frühstück. Ich könnte es nie übers Herz bringen dem Hund nur trockene Bröckchen vorzulegen.
Das war mein letzter Eintrag
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon dragonwog » Do 31. Aug 2017, 07:08

Troll^^
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