Muss es immer teures Futter sein?

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Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Prinzessin » Mi 30. Aug 2017, 12:17

Hallo,

wollte mal hören, wie Ihr das mit dem Futter handhabt.
Meine Hündin (ca 10-12 Jahre alt, kommt aus Spanien) bekommt als Dosenfutter Pfotenliebe und als Trockenfutter Terra Canis. Ich habe alleine an Futterkosten monatlich erwa 120€. Ich finde das für einen 15 kg Hund ganz schön viel. Preiswerteres Futter mag ich aber nicht geben wg der ganzen synthetischen Zusatzstoffe.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit weniger teuren Futtermitteln gemacht?
LG Saskia
Prinzessin
 

Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon dragonwog » Mi 30. Aug 2017, 12:22

Ist selbst-zubereitetes Futter keine Option? Wir bezahlen dabei für 3 Hunde von insgesamt 80 kg Gewicht 150 Euro für ausschließlich lebensmitteltaugliche Qualität

Das Trockenfutter von Terra Canis ist ja das absolut hochpreisigste auf dem Markt, dabei ist die Qualität nichtmal dermaßen überragend (gutes Marketing halt).
.
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Arlena » Mi 30. Aug 2017, 12:47

Das ist entschieden zu teuer ! :Yikes Von der Qualität kann ich nichts sagen,kenne die Sorten nicht. Mein Senior wurde bekocht,wie dragonwog schreibt:Lebensmittelqualität,Kosten ca.40 € monatlich für sehr aktiven 30 kg -Hund. Der Junior,gerade 1 Jahr geworden,hat leider sowohl auf Selbstgekochtes als auch auf BARF und etliche Sorten TroFu mit schlimmen Ohren reagiert, deswegen bekommt er (noch) Orijen.Das ist auch nicht gerade billig -11,5 kg für ca.78 €,aber ziemlich sparsam im Verbrauch und wirklich hochwertig,ganz getreidefrei. Sobald er erwachsen ist bzw.nicht mehr atopisch reagiert,bekommt er Selbstgekochtes.
LG Anna
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Rapunzel » Mi 30. Aug 2017, 13:08

Arlena hat geschrieben: Sobald er erwachsen ist bzw.nicht mehr atopisch reagiert,bekommt er Selbstgekochtes.
LG Anna


Wieso gehst Du davon aus, daß er irgendwann nicht mehr allergisch reagiert? :idea1
Viele Grüße Rapunzel

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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Arlena » Mi 30. Aug 2017, 13:58

Rapunzel hat geschrieben:Wieso gehst Du davon aus, daß er irgendwann nicht mehr allergisch reagiert? :idea1

Weil ich das von der Züchterin weiß. Es kommt bei IRWS gar nicht so selten vor,daß sie als Junghunde nur bestimmte Dinge vertragen,Arlen z.B. hatte bei jedem TroFu gerötete Ohren und hat überhaupt nicht zugenommen,also keine richtig schlimme Allergie mit Magen/Darm-Symptomen,aber eben nicht optimal.Später,so mit 1,5 , eher sogar 2 Jahren,erledigt es sich von allein.Bis dahin sollte man das füttern,was dem Hund eindeutig gut bekommt und nicht herumexperimentieren. Mittlerweile,erst seit kurzem, gibt es schon Veränderungen: Kalbshufen als Knabberzeug täglich, diverse Sorten Goodis bleiben ohne Folgen :daumen .
LG Anna
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Pinocchio » Mi 30. Aug 2017, 14:26

Ich finde die Futterkosten auch so sehr hoch.
Es gibt auch gute günstigere gute Futtersorten. "Gut" ist nur eben relativ, jeder findet andere Dinge in Bezug auf Futter wichtig, darum bleibt einem am Ende nicht viel außer sich durch den Futterdschungel zu lesen. Am Ende ist das Futter gut, was der Hund gut verträgt und gerne frisst.

Arlena hat geschrieben:Arlen z.B. hatte bei jedem TroFu gerötete Ohren und hat überhaupt nicht zugenommen,also keine richtig schlimme Allergie mit Magen/Darm-Symptomen,aber eben nicht optimal.


Futtermittelprobleme sind nicht schwerer wenn sie Magen Darm Symptome machen, sondern anders.
Es gibt Hunde, die ausschließlich Hautsymptome wie Juckreiz und Ohrenentzündungen haben, das Problem ist deshalb aber nicht kleiner.
Genauso müssen Hunde mit Magen Darm Symptomen keine Hautprobleme haben.

Liebe Grüße Sara
Leben ist das was passiert, während man eifrig dabei ist andere Pläne zu machen.
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Gast » Mi 30. Aug 2017, 14:48

Prinzessin hat geschrieben:Preiswerteres Futter mag ich aber nicht geben wg der ganzen synthetischen Zusatzstoffe.

Ist das der einzige Grund für TerraCanis? Das billigste Trofu dort kostet € 11,18/kg, im Schnitt aber € 15,80/kg - das ist happig :pfeifen: Grundsätzlich musst Du erstmal festlegen, was für Dich wichtig ist: in D produziert?, Bio?, kaltgepresst oder extrudiert oder gebacken oder oder? Fleischsorten? Getreidefrei? Bei vielen Futteranbietern im Netz kannst Du danach schon filtern. Meiner Meinung nach bekommt man sehr gutes Trofu für € 5/kg bei 15kg. Ohne Zusätze. Jedenfalls wurde ich immer fündig... Jetzt koche ich das Gemüse selbst und füttere rohes Fleisch und komme bei 2 Hunden von insgesamt 52kg und mit hohem Energieverbrauch auf geschätzt 100-120 Euronen im Monat...
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Prinzessin » Mi 30. Aug 2017, 17:39

Ich möchte keine Chemie füttern. Deshalb Terra Canis. Ich impfe und entwurme nicht (chemisch)
Kaltgepresst kann sie nicht kauen. Ebenso wenig Marengo, was mir auch sehr gut gefällt.
Habe früher meinen Hund gebarft, auch bekocht. Habe aber immer Angst, die Nährstoffe könnten nicht stimmig sein.
Deshalb die Dosen. Auenland Konzept und Hirtengold finde ich auch klasse. Irgendwie ziehen mich die teuren Biofutter magisch an :-)
LG Saskia
Prinzessin
 

Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Cheska » Mi 30. Aug 2017, 18:03

Ui, So viel zahle ich für einen gleich schweren Hund für ca für 5-6 Monate . Und da weiß ich auch, was drin, bzw nicht drin ist :wink:

Letztendlich ist aber das beste Futter das, was der Hund gut verträgt und verwertet und was Mensch sich leisten kann (extreme ausgeschlossen - ein Sack Mais in den mal ein Rind gehustet hat zähle ich nicht dazu) . Und wenn Mensch das bezahlen will...so what.
Lieben Gruß von Anna & Mini
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Re: Muss es immer teures Futter sein?

Beitragvon Katharina » Mi 30. Aug 2017, 18:38

Geht doch nix über gutes Marketing.
Das Zeug sollte 50€/kg kosten.

120€ hat in etwa ein Hartzler für 2 Wochen fürs nahrungstechnische Überleben. Nur mal so am Rande erwähnt.

Katharina
 

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